Walter Tydecks

 

Das verborgene Schöne in Hegels Wissen-
schaft der Logik

Das verborgene Schöne in Hegels Wissenschaft der Logik

 

Version 22.5.2017, überarbeitete Fassung eines Vortrags am 3.12.2016 im Internationalen Arbeitskreis zu Hegels Naturphilosophie in Leipzig

Einleitung – eine Logik ohne eine Idee des Schönen?

Als Motto seien drei Fragmente von Heraklit vorangestellt, von dem Hegel sagte: »Es ist kein Satz des Heraklit, den ich nicht in meine Logik aufgenommen.« (HW 18.320)

»Das auseinander Strebende vereinigt sich und aus den verschiedenen [Tönen] entsteht die schönste Harmonie.« (to antixoun sumpheron kai ek tôn diapherontôn kallistên harmonian, Fragment 8)

»Die Natur liebt es sich zu verstecken.« (phusis de kath' Hêrakleiton kruptesthai philei, Fragment 123)

»Im planlos Hingegossenen findet sich laut Heraklit die schönste Ordnung.« (Andere übersetzen: Die schönste Weltordnung ist wie ein aufs geratewohl hingeschütteter Kehrichthaufen.) (eikê kechumenôn kallistos, phêsin Hêrakleitos, ho kosmos, Fragment 124)

In jungen Jahren war für Hegel und seine Studienfreunde Hölderlin und Schelling die Idee der Schönheit die höchste Idee überhaupt. Er hatte im vermutlich 1797 gemeinsam verfassten, sogenannten Ältesten Systemprogramm des deutschen Idealismus aufgeschrieben:

»Zuletzt die Idee, die alle vereinigt, die Idee der Schönheit, das Wort in höherem platonischen Sinne genommen. Ich bin nun überzeugt, daß der höchste Akt der Vernunft, der, indem sie alle Ideen umfaßt, ein ästhetischer Akt ist und daß Wahrheit und Güte nur in der Schönheit verschwistert sind.«

Der Einfluss von Schiller und der romantische Geist sind deutlich zu spüren, und es ist offen, welchen Weg die drei Freunde im Weiteren einschlagen werden. Da muss überraschen, dass Hegel später die Idee des Schönen in der Wissenschaft der Logik nahezu kommentarlos fallen ließ, sie durch die Idee des Lebens ersetzt und diese klar von der Schönheit trennt.

»Das Leben als solches also ist für den Geist teils Mittel, so stellt er es sich gegenüber; teils ist er lebendiges Individuum und das Leben sein Körper, teils wird diese Einheit seiner mit seiner lebendigen Körperlichkeit aus ihm selbst zum Ideal herausgeboren. Keine dieser Beziehungen auf den Geist geht das logische Leben an, und es ist hier weder als Mittel eines Geistes, noch als sein lebendiger Leib, noch als Moment des Ideals und der Schönheit zu betrachten.« (HW 6.471f)

Helmut Schneider hat gezeigt, wie Hegel im Verlaufe seiner Arbeiten zur Logik anfangs das Lebendige und Schöne miteinander verbunden sah, bis das Schöne wegfiel und nur das Lebendige übrig blieb. Im Ergebnis handelt die Ideen-Lehre der Wissenschaft der Logik nicht mehr vom Wahren, Guten und Schönen, sondern vom Leben, Wahren, Guten und der absoluten Idee. Brigitte Hilmer hält für denkbar, »dass Schönheit, anders als die Logik des Handelns und Erkennens, ihren Begriff letztlich nur im Ganzen des Systems, in der wechselseitigen Bedingung und Durchdringung von Geist und Natur finden kann« (Hilmer 2014, 54).

In diesem Beitrag soll die zitierte Textstelle aus der Ideen-Lehre nicht weiter kommentiert, sondern in den Kontext der anderen wenigen Stellen zur Schönheit gestellt werden, die sich in der Wissenschaft der Logik finden lassen. Wie zu erwarten bestätigt sich, dass Hegel konsequent die Logik von der Schönheit trennt, und dennoch lassen sich sowohl Spuren der Fragmente des Heraklit wie auch des frühen Systemprogramms erkennen. Das Schöne ist angelegt in der Qualität von Etwas, in dessen Maß und Kraft. Hegel bringt die drei Ideen des Guten, Wahren und Schönen im Urteil des Begriffs wieder zusammen, wenn es um »die Prädikate gut, schlecht, wahr, schön, richtig usf.« geht (HW 6.344). Wird gefragt, worauf sich diese Urteile berufen können, liegt das für Hegel in der von der Vernunft zu erkennenden Objektivität. Sie zeigt sich im mechanischen Prozess der Mitteilung, dem Medium des Chemismus und den Mitteln (organon) der Teleologie. Mir ist besonders wichtig die Frage nach der Mitteilung des Schönen, das sich auf analoge Weise verstehen lassen sollte wie die Mitteilung von Impulsen in der Mechanik, von Werten in der Ökonomie oder des übergreifenden Sprachgefühls und Sprachverständnisses in den einzelnen mitgeteilten Sätzen.

Im Folgenden geht es nicht wie in der traditionellen Ästhetik um die Frage, durch welche Qualität, Maß, Kraft oder Mitteilung sich das Schöne auszeichnet, an welchen Merkmalen es zu erkennen ist, etwa an einer bestimmten Farbe wie das Lapislazuli-Blau oder das von Yves Klein 1960 patentierte Ultramarinblau, einem Bildaufbau gemäß dem Goldenen Schnitt, dem gelungenen Spannungsbogen und der Einheit von Raum, Zeit und Handlung einer Tragödie oder den bedacht gewählten rhetorischen Figuren einer poetischen Mitteilung. Es kann nicht sein, dass das Schöne wie eine eigene Qualität, ein Maß, eine Kraft oder eine Mitteilung neben den anderen Qualitäten, Maßen usf. steht, oder sich innerhalb einer Kategorie zwei Arten unterscheiden lassen, in der z.B. alle schönen und alle hässlichen Farben, alle schönen und alle hässlichen Akkorde zusammengefasst und voneinander getrennt sind. Sondern es ist an den Begriffen der Logik aufzuweisen, wie sie jeweils eine innere Differenzierung enthalten, durch die es möglich wird, dass etwas in allen seinen jeweiligen Kategorien und Wesensbestimmungen schön oder weniger schön ist. Das ist nicht an einem einzelnen Begriff zu zeigen, der in der Logik gewissermaßen zuständig für das Schöne wäre, sondern muss sich durchziehen durch die Entwicklung aller Begriffe. Insofern stimme ich im Ansatz dem Gedanken von Hilmer zu. So ist zum Beispiel der Begriff der Qualität so zu fassen, dass nicht nur verständlich wird, was mit der Kategorie ‘Qualität’ gemeint ist, sondern dass am Begriff der Qualität deren innere Eigenschaften (d.h. in gewisser Weise selbstbezüglich ihre inneren Qualitäten) erkennbar werden, dank derer an allen Qualitäten zwischen schön und weniger schön unterschieden werden kann. Der logische Begriff der Qualität wird verfehlt, wenn er nicht offen für Schönheit ist. Das kann als ein Prinzip für alle Begriffe der Logik verallgemeinert und an ihrer Entwicklung bei Hegel nachgewiesen werden und zeigt für mich, dass Hegel implizit dem Vorhaben des Ältesten Systemprogramms treu geblieben, es sich im Weiteren jedoch wieder verstellt hat.

Genauer geht es um drei Thesen: (1) Das bewegende Prinzip der Logik ist für Hegel die Negativität und nicht die Idealität, an der sich der Gedanke orientieren kann. Anders als die Idealität enthält für ihn jedoch die Negativität keine Schönheit. Mit dem Wechsel von der Idealität zur Negativität verschwindet für Hegel die Schönheit aus der Logik. (2) Die Begriffe von Qualität, Maß, Kraft und Mitteilung stellen die Frage nach dem Verhältnis eines Ganzen und seiner Teile und der Teile zueinander. Solange sie nur negativ aufeinander bezogen bleiben, lässt sich für Hegel keinerlei Schönheit oder Harmonie an ihnen nachweisen. Er legt damit implizit den Gedanken nahe, dass sich das Schöne erst in der Entäußerung der Idee, d.h. jenseits der Wissenschaft der Logik zeigt. (3) Inhaltlich stellt er aber alle Elemente bereit, um die Genese des Schönen im Logischen zu erkennen und hat damit der Ästhetik eine völlig neue Perspektive geöffnet. Das ist für mich das verborgene Schöne der Wissenschaft der Logik und zugleich ein verborgener Paradigmenwechsel der Ästhetik.

Die Qualität des Schönen

Im ersten Abschnitt der Wissenschaft der Logik handelt Hegel von der Qualität (Bestimmtheit) und trifft eine folgenreiche Entscheidung: Er unterscheidet an der Qualität systematisch zwischen Realität und Idealität und sieht die Schönheit ausschließlich auf Seite des Idealen, das noch über das Ideelle hinausgeht und daher für ihn nicht in die Logik fällt. Er stellt jedoch Realität und Idealität nicht abstrakt einander gegenüber, sondern will an der Realität die in ihr enthaltene Negativität erkennen, die über die Realität hinaustreibt und zur Idealität führt.

Jedes Denken enthält für Hegel anfänglich die innere Spannung, zum einen im Denken alles so aufzunehmen, wie es mit der sinnlichen Wahrnehmung (aisthesis) gegeben ist, und zum anderen an allem dasjenige zu erkennen, was in der Realität nur als Möglichkeit angelegt ist und sich in der Bewegung befindet, über den jeweiligen Zustand hinauszugehen. Dies erkennen zu können versteht Hegel als Negation der aktuellen Realität. Anders als die Idealität steht die Negativität der Realität nicht einfach gegenüber, sondern sie ist an der Realität zu erkennen und führt über sie hinaus. Damit hat Hegel meines Erachtens den Punkt getroffen, von dem aus Schönheit zu verstehen ist. In dieser Bewegung über den Zustand des Mangels hinaus kann etwas schön sein, selbst wenn es in seiner aktuellen Realität noch seine innere Natur und sein Ideal verfehlt. Das sieht Hegel anders und bleibt dem frühesten Systemprogramm treu, die Schönheit mit der Idealität zu verbinden. Ohne sich irgendwo ausdrücklich dazu zu äußern, hat für Hegel die Negativität offenbar keinen Bezug zur Schönheit, und daher fällt für ihn die Idee der Schönheit aus einer Wissenschaft der Logik heraus, in deren Mittelpunkt die Negativität steht. Sie steht der Realität gegenüber und kann sich nicht in ihr zeigen.

Konsequent geht Hegel einen Schritt weiter. Der innere Widerspruch jeder vom Denken erkannten Qualität (ihre Realität und die an ihr enthaltene Negation dieser Realität) geht zurück auf einen inneren Widerspruch, der in der Beschaffenheit der Etwase selbst liegt. Mit Beschaffenheit meint Hegel nicht die empirische Aussage, dass etwas so und so beschaffen ist und in seiner gegebenen Realität protokolliert werden kann, sondern die Beschaffenheit ist für ihn die in sich widersprüchliche Eigenschaft von Etwas, äußeren Einflüssen gegenüber sowohl offen und verletzbar zu sein, wie auch des inneren Widerstandes dagegen fähig. Etwas ist auf den ersten Blick so beschaffen, wie es unter den gegebenen Einflüssen und Umständen von außen gefördert oder bedrängt wurde. Hegels Begriff der Beschaffenheit beschränkt sich nicht auf das Konstatieren eines fixierbaren und messbaren Ergebnisses eines Bildungsprozesses, in dem etwas das geworden ist, wie es jetzt beschaffen ist, sondern die Beschaffenheit ist die dem Bildungsprozess zugrunde liegende Eigenschaft, Einflüsse aufnehmen und ihnen widerstehen zu können. (Das unterscheidet die von ihm gemeinte Beschaffenheit auch von der Beschaffenheit der Leibniz'schen Monaden, die so beschaffen sind, dass sie nur im Innern alles wahrnehmen, was um sie herum vorgeht, aber in ihrer Fensterlosigkeit von außen weder verletzt noch geformt werden können.)

Wird diese logische Ebene erreicht, dann wird ihre Negativität erkennbar, wie etwas zugleich äußeren Einflüssen gegenüber zugänglich und widerständig ist, und dem Etwas erst im Vorgang der Distinktion gegenüber äußeren Einflüssen seine besondere Form und Gestalt verleiht. Beschaffenheit ist nicht nur die Geworfenheit und das Ausgeliefertsein an gegebene Bedingungen, sondern fähig zur Negation und versehen mit einer Energie, sich über die aktuelle Lage zu erheben und zur Verwirklichung der eigenen Natur zu drängen, und sei es nur in der Trauer und Melancholie über den gegebenen Zustand. Wenn ein Künstler das zu treffen vermag, vermag er – nach meinem Verständnis – die in der bedrückenden Realität verborgene innere Schönheit zu zeigen, die sich nach ihrer eigenen Natur in ihrem Kummer schützend zurückzieht und verbirgt und nur vom mitfühlenden Künstler mit großem Zartgefühl angesprochen werden kann. Wie viel hätte Hegel hier von Hölderlin lernen können.

Die innere Bewegtheit von Realität und ihrer Negation zeigt zwar für Hegel ihre Lebendigkeit (siehe z.B. HW 5.52), lässt sich jedoch für ihn nicht in der Idee der Schönheit aussagen, sondern führt ihn in philosophische Grenzfragen der Theologie und des Absoluten. Es lässt sich für ihn nicht besser sagen als im Wort von Platon: Jedes Denken enthält an sich ein Moment des Fremden (to heteron, HW 5.126). Hegel scheint mir letztlich dem christlichen Gedanken zu folgen, wonach der Mensch in der realen Welt keine »bleibende Stadt« (ménousa pólis, Hebräer 13, 14) und das heißt für Hegel in seiner Realität und Negativität auch keine Schönheit hat. Er ist in seiner Realität zwar mit dem Sinn für Schönheit begabt, aber bleibt gerade in dieser Neigung zur Idealität und dem Schönen der Realität fremd und kann die Schönheit nur im Ideal gestalten.

Hegel geht mit Platon so weit, dass er dem Anderen des Geistes »als eines der Momente der Totalität dem Einen entgegensetzt und dem Anderen auf diese Weise eine eigene Natur zuschreibt« (HW 5.126f), aber er schreibt ihm keine eigene Schönheit zu.

»Das Ideale hat eine weiter bestimmte Bedeutung (des Schönen und was dahin zieht) als das Ideelle; hierher gehört jene noch nicht; es wird deswegen der Ausdruck ‘ideell’ gebraucht. Bei der Realität findet dieser Unterschied im Sprachgebrauch wohl nicht statt, das Reelle und Reale wird ungefähr gleichbedeutend gesagt; die Schattierung beider Ausdrücke etwa gegeneinander hat kein Interesse.« (HW 5.165 Fn., im Kapitel über die affirmative Unendlichkeit)

Für mich ist die Ästhetik seit und mit Hegels Studienfreund Hölderlin einen anderen Weg gegangen und hat umgekehrt an den gebrochenen, reellen Verhältnissen deren verborgene Schönheit zeigen wollen. Schon immer hat Kunst Bilder von Katastrophen und Apokalypsen gezeigt, von Menschen, die am Schicksal zerbrechen, und von der Realität des Todes. Doch dies waren für sie Bilder des Schreckens, die Grauen erregen und nur in genau bestimmter Dosis den Alp übermäßiger Gefühle lindern und von ihnen reinigen helfen, »die Jammer (éleos) und Schaudern (phóbos) hervorruft und hierdurch eine Reinigung (kátharsis) von derartigen Erregungszuständen bewirkt« (Aristoteles Poetik Kap. 6, 1449b24ff). In der mit der Romantik beginnenden Kunst wird diese Gleichsetzung des Schrecken und des Bösen und Hässlichen aufgebrochen, so in aller Radikalität bei Baudelaire, dessen Blumen des Bösen wenige Jahre nach Hegels Tod erschienen sind. Er zeigt nicht mehr nur das Böse, von dem es sich abzuwenden und auf eine Erlösung zu hoffen gilt, sondern er sieht am Bösen die in ihm enthaltene Negativität, die über eine eigene Schönheit verfügen kann. Diesen Weg hatte bereits Hölderlin eingeschlagen, den Hegel ab einem bestimmten Punkt nicht mehr verstand und sich von ihm abwendete. Hegel nähert sich dieser Haltung immerhin so weit, als er einen Blick auf das Unvollkommene und die in ihr wirkende Negativität gewinnt. Aber er spricht ihm ausdrücklich die Schönheit ab. Schönheit liegt für ihn nicht im Verborgenen, sondern im Idealen.

Zur Kritik von Adorno

Adorno sieht in Entscheidungen dieser Art einen folgenreichen Grundzug der Philosophie von Hegel:

»Hegels Philosophie versagt vor dem Schönen: weil er die Vernunft und das Wirkliche durch den Inbegriff ihrer Vermittlungen einander gleichsetzt, hypostasiert er die Zurüstung alles Seienden durch Subjektivität als das Absolute, und das Nichtidentische taugt ihm einzig als Fessel der Subjektivität, anstatt daß er dessen Erfahrung als Telos des ästhetischen Subjekts, als dessen Emanzipation bestimmte. Fortschreitende dialektische Ästhetik wird notwendig zur Kritik auch an der Hegelschen.« (Adorno Ästhetische Theorie, 119)

Mit dem Nichtidentischen meint er in meinem Verständnis die zweitgenannte Beschaffenheit von Etwas, das sich allen Ausprägungen von außen entzieht und die eigene Natur bewahrt. Aber meiner Meinung nach trifft er Hegel nicht richtig, sondern geht zu weit. Hegel will nicht mit der Subjektivität in das Seiende etwas von außen hineinlegen, sondern in Worte bringen, was dort bereits angelegt ist. Dennoch gebe ich Adorno in seinem Unbehagen recht, wenn Hegel das Schöne ausschließlich im Ideal sieht.

Eine Ästhetik der Freundlichkeit nach Han

Byung-Chul Han trifft das meines Erachtens in seiner Studie Hegel und die Macht besser. Er beginnt für mich überraschend und überzeugend mit der Ästhetik. Hegel empfindet nur das als schön, an dem er eine Seele, ja einen Geist wiedererkennt, also sich selbst wiedererkennt. Er wendet sich zum Beispiel gegen die Darstellung der Nacktheit der Haut, ihrer Falten, Runzeln, Wunden, Hässlichkeit (HW 13.194) und vertritt demgegenüber das Ideal eines perfekten, glatten, europäischen Körpers. Der Porträtmaler soll schmeicheln, alles Unschöne wegretuschieren, die verborgene Seele zeigen (HW 13.206, 13.217). Alles andere ist für ihn langweilig, äußerlich, leblos, bloßes »es-ist-so«. Eine Gegenposition vertrat zum Beispiel wenige Jahre später Dostojewski, der im Roman Der Idiot seinen Anti-Helden wie gebannt vor dem lebensgroßen Gemälde Holbeins stehen lässt, das den Leichnam Jesu in ihrer Nacktheit zeigt (Hans Holbein Der Leichnam Christi im Grabe, entstanden 1521/22, Kunstmuseum Basel). Zu dieser Art von Kunst hatte Hegel offenbar keinen Zugang und daher auch ein gebrochenes Verhältnis zur Romantik. In seinem dreibändigen Werk über die Ästhetik erwähnt er seinen Studienfreund Hölderlin mit keinem Wort, und das Verhältnis zu Jean Paul, mit dem er in Heidelberg persönlich gut bekannt war, blieb schwierig.

Hegel kritisiert daher auch die orientalische Poesie. Hier fühlt sich der aus Korea stammende Han nahezu persönlich getroffen, und er beginnt seinen Gegenentwurf zu entwickeln.

»Das Haiku ist keine 'Lyrik', keine 'Poesie'. Die Abwesenheit jener subjektiven Innerlichkeit bedeutet jedoch keinen Mangel. Vielmehr läßt sie die Dinge erst in ihrem So-sein hervorleuchten. Die fehlende Innerlichkeit gibt ihm eine Freundlichkeit. Ein Zen-Gedicht glückte allein im Moment des freundlichen Blicks, der unversehens in den Dingen verweilt, ja in den Dingen sieht, nämlich in jenem besonderen Augenblick, in dem sich das Subjekt entleert, sich lichtet, sich mit dem Licht der Dinge, mit deren So-Sein füllt.« (Han, 31)

Weitere Beispiele sind für ihn Dada, das selbst dem unscheinbarsten Staubkorn die gleiche Aufmerksamkeit schenkt wie dem spektakulärsten Stern, John Cage, Paul Cezanne und in der neueren Literatur Peter Handke. Sie kamen nach Hegel und zeigen, wie die Kunst einen anderen Weg einschlug als er erwartet hatte.

Das Maß des Schönen

Obwohl Hegel in der Maßlogik zwar von der Musik, aber nirgends von der Schönheit spricht (5.421, 5.439), kommt er hier einem anderem Verständnis des Schönen näher. Mit dem realen Maß ist ein harmonisches Verhältnis zwischen einer Ordnung und den von ihr geordneten Elementen gemeint. Es ist für mich eine der größten Leistungen der Wissenschaft der Logik, bereits in den frühen Anfängen der neu entwickelten Chemie bei Berzelius eine Unterscheidung gefunden zu haben, die sich in der Physik klar erkennbar erst mit der Relativitätstheorie von Einstein geäußert hat: Das Wechselverhältnis zwischen dem System-im-Ganzen und der Ordnung seiner Elemente. Hegel erkennt dies an einem zeitgenössischen Beispiel: In der Chemie wird zum einen beobachtet, welche Neigung verschiedene chemische Elemente zueinander haben und in chemische Reaktionen treten (Wahlverwandtschaften), und zum anderen unterschiedliche Systembedingungen, durch die die Wahlverwandtschaften beeinflusst und möglicherweise sogar umgekehrt werden. Hegel erkannte, dass die Systembedingungen eine gewisse Stabilität und Dauer aufweisen, und erst bei kontinuierlicher Änderung bestimmter Systemparameter umschlagen. Daraus ergibt sich für ihn eine Folge von unterschiedlichen Systemzuständen (Knotenlinie).

Das gilt nicht nur in der Chemie, sondern auch in der Musik. Bestimmte Töne haben eine Neigung zueinander (klingen schön zueinander, »drängen nach einer Auflösung«), doch diese Zuneigung kann in unterschiedlichen Tonsystemen ganz verschieden ausfallen. Was in einem System schön klingt, wird in einem anderen als Misston empfunden.

Das Maß des Schönen ist das Maß, wie sich die Wahlverwandtschaft der Elemente untereinander (und damit ihre Ordnung) zum System verhalten. Oft gelten solche Stellen als besonders schön, die in einem bestimmten System über dieses hinausweisen, ohne es in einem völligen Missklang zu verletzen. Beispiele sind eine Stelle in der Kunst der Fuge, an der Bach dem Interpreten die Freiheit der Improvisation gibt, enharmonische Verwechslungen bei Schubert oder bewusst gestaltete Bitonalität bei Ravel, die ein klassisches Stück wie einen Blues klingen lässt.

Die Kraft des Schönen

Welche Voraussetzungen müssen im Denken gegeben sein, damit es überhaupt von Sachen sprechen kann, die über Kategorien wie Qualität, Größe oder Maß zugänglich sind? Das ist für Hegel die Frage nach dem Wesen, und auf den ersten Blick ist es eine Überraschung, dass er erst hier den Begriff der Kraft einführt. Kraft ist für ihn weder eine Qualität, noch eine Größe oder ein Maß, sondern geht ihnen als Wesensbestimmung voraus. In meinem Verständnis übernimmt er damit einen Ansatz von Aristoteles, der ebenfalls die Begriffe dynamis und energeia in der Metaphysik ausgeführt hat, die für ihn der Kategorienlehre vorangehen. dynamis und energeia sind keine zusätzlichen Kategorien neben Substanz, Qualität, Quantität, Ort, Zeit und Relation, sondern zeigen sich an ihnen allen.

Anders als Aristoteles versteht er jedoch die Kraft aus dem Verhältnis des Ganzen und der Teile. »Die Kraft ist die negative Einheit, in welche sich der Widerspruch des Ganzen und der Teile aufgelöst hat, die Wahrheit jenes ersten Verhältnisses.« (HW 6.172) In welcher Weise auch immer das Denken von Qualität, Größe oder Maß spricht, in allen Fällen geht es um bestimmte Verhältnisse eines Ganzen zu seinen Teilen. Für Hegel ergibt sich die Kraft nicht als Ergebnis der Untersuchungen von Qualität, Größe oder Maß, sondern geht ihnen voraus. Er radikalisiert Kants Position gegenüber Hume nochmals: Es ist für ihn nicht die Zeit mit ihren Eigenschaften, sondern viel allgemeiner das Verhältnis des Ganzen zu seinen Teilen, das allem Denken vorausgeht. Das Denken kommt nur in Gang, wenn es voraussetzt, dass zwischen den Teilen und dem Ganzen eine Kraft besteht. Gäbe es sie nicht, würde das Denken keinerlei Anhalt finden, die Sachen über ihre Kategorien denken zu können.

In der verwirrenden Vielfalt von Erscheinungen Ordnungen zu finden, die zwischen Teilen und Ganzen unterscheiden, das ist seit Beginn der Neuzeit die große Leistung der Kunst. Dem Künstler gelingt, was in der Logik auf den Begriff gebracht wird. 400 Jahre vor Hegel hat der Kunsttheoretiker Leon Battista Alberti (1404-1472) aus seinen umfangreichen Arbeiten in nahezu allen Gebieten der Wissenschaft und der Kunst den Schluss gezogen:

»Die Schönheit ist eine Art Übereinstimmung (consensus) und Einklang (conspiratio) der zugehörigen Teile in Bezug auf eine bestimmte Anzahl (numerus), Beziehung (finitio) und Anordnung (collocatio), so wie es die Harmonie (concinnitas), das vollkommene und ursprüngliche Naturgesetz, verlangt.« (Alberti, nach Wikipedia)

Mir ist nicht bekannt, ob Hegel die Schriften Albertis kannte, der erst seit Jacob Burckhardt (1818-1897) als einer der großen Vorläufer der modernen Ästhetik gewürdigt wird. Doch scheint mir inhaltlich Hegels Verständnis des Ganzen und der Teile auf ihn zurückzugehen. Was Alberti als Schönheit verstand, ist für Hegel der logische Begriff der Kraft, die zwischen den Teilen und dem Ganzen besteht. Anfangs kann niemand erkennen, ob und welche Ordnung zwischen den Teilen besteht und in welcher Weise der Ausschnitt auf etwas Größeres verweist. Wenn im Denken dennoch aus diesem unvollständigen Wissen auf eine Qualität, eine Größe oder ein Maß geschlossen wird, muss das Denken voraussetzen, dass es eine Kraft gibt, auf die es sich beziehen kann. Hegel lässt hier offen, ob das eine subjektive, willkürlich gesetzte Kraft oder eine objektiv gegebene Kraft ist. Es muss für ihn eine Kraft sein, was Alberti als »das vollkommene und ursprüngliche Naturgesetz« bezeichnet hat.

Wird diese Kraft für sich betrachtet, die nicht mit den konkreten, von den Naturwissenschaften betrachteten Kräften wie der Schwerkraft u.a. verwechselt werden darf, dann ist es für Hegel die »Denkbestimmung der Kraft« (HW 5.21). Wird nun gefragt, wie die Denkbestimmung übertragen werden kann auf die Inhalte, die mit ihr gedacht werden können, in welcher Weise also im übertragenen Sinn das Ganze des Denkens mit seinen Teilen (den einzelnen Gedanken) in Übereinklang kommen kann, dann ist damit die Frage nach der Objektivität gestellt. Es ist eine logische Bestimmung des Denkens, nicht nur implizit eine Kraft vorauszusetzen, dank derer die gegebenen Regelmäßigkeiten bestehen, sondern auch eine Mitteilung, mit der sich diese Kraft an die einzelnen Elemente überträgt und diese ordnet, und die beide vom Denken erkannt und in Begriffe gebracht werden können. Hegel weist zwar die Vorstellung ab, dass hierfür die Schönheit leitend sein könnte, da er die Schönheit nur im Bereich des Idealen und nicht im Realen sieht. Für mich bleibt jedoch unverkennbar, wie in Hegels Begriff der Kraft die Kunsttheorie eines Alberti verborgen ist.

Die Mitteilung des Schönen

Das Geschmacksurteil ›das ist schön‹ geht weit über die Qualität oder das Maß des Schönen hinaus und ist die spontane Äußerung eines Wohlbefindens. Es schreibt nicht einfach einem Gegenüber (sei dies eine Landschaft, ein Gemälde, ein Musikstück, eine geliebte oder attraktive Person usf.) oder einer Handlung das Prädikat ‘schön’ zu (worüber sich bekanntlich streiten lässt), sondern bringt eine gelingende Mitteilung zum Ausdruck. Etwas wird als schön empfunden. Das Schöne ist angekommen. Das Schöne wird als eine Mitteilung verstanden.

Diese Wendung ergibt sich für Hegel organisch aus der Sache der Logik selbst, wenn im Bereich der formalen Logik nach ihren eigenen Urteilsformen und Figuren der Schlüsse gefragt wird. Wenn sie formal mit Symbolen wie ‘A’, ‘non-A’, ‘Einige’ oder ‘Alle’ operiert, haben diese alle Spuren des Schönen verloren (niemand wird ein Symbol wie ‘A’ als schön ansehen), und es kann im ersten Moment höchstens nach der Eleganz der logischen Konstruktion gefragt werden. Werden aber die traditionell überlieferten Urteils- und Schlussformen näher untersucht, zeigt sich für Hegel, wie mit zunehmender Komplexität immer deutlicher die Mitteilungen hervortreten, dank derer im Urteil eine Vermittlung zwischen einem Satzsubjekt und seinen Prädikaten bzw. im Schluss zwischen den Voraussetzungen und der Konklusion gelingt. Die Mitteilung ist der Sache nach bereits enthalten in der Copula und im terminus medius, wird jedoch erst erkennbar, wenn vom einzelnen Satz bzw. Schluss übergegangen wird zum Prozess des Urteilens und Schließens: Das Urteil ›das ist schön‹ schreibt nicht einem Satzsubjekt das Prädikat ‘schön’ zu, sondern bringt den Prozess einer gelingenden Mitteilung einer Sache an den Empfänger (Hörer, Leser, usf.) zum Ausdruck.

Um diesen Gedanken verständlich zu machen, wählt Hegel ein Beispiel aus der Mechanik. Wenn ein Partikel an ein anderes stößt, teilt es ihm einen Impuls mit. Der übertragene Impuls hat keine eigene Masse und ist im System der mechanischen Objekte dimensionslos (und damit materiell gesehen Nichts). Aber der Impuls ändert den Zustand beider Partikel. Mit der Zustandsänderung zeigt sich, dass es für jedes Objekt einen Zustandsraum aller möglichen Zustände gibt, wobei die Mitteilungen den Übergang von einem Zustand in den anderen bewirken. Aus der Analyse der wahrnehmbaren Zustandsänderungen können die übergreifenden Eigenschaften der mechanischen Mitteilung, ihres Bewegungsraums und der Mechanik als System erschlossen werden.

Hegel geht es bei der Mitteilung nicht nur um Physik oder Mechanik. »Die Gesetze, Sitten, vernünftige Vorstellungen überhaupt sind im Geistigen solche Mitteilbare, welche die Individuen auf eine bewußtlose Weise durchdringen und sich in ihnen geltend machen.« (HW 6.416) Für mich ist an dieser Stelle naheliegend, auch die Schönheit als einen Impuls zu verstehen, der jemanden in einen schönen Zustand versetzt. Die Schönheit wäre in diesem Verständnis vergleichbar den Gesetzen und Sitten, die das Subjektive in seiner reinen Subjektivität negieren und erschüttern. Doch Hegel bleibt sich treu, die Schönheit nicht in Verbindung mit dem Negativen zu sehen. Er denkt unausgesprochen wohl genau umgekehrt: Weil die Objektivität die Negation der Subjektivität ist, hat sie für ihn nicht mit dem Schönen zu tun.

In der Wissenschaft der Logik erwähnt er im Abschnitt über die Objektivität nicht einmal die Schönheit, wohl aber in einer nur als Mitschrift überlieferten Vorlesung über Logik und Metaphysik in Heidelberg von 1817:

»Durch die Unmittelbarkeit des Lebens ist es, daß 1. die Idee nur für uns, nicht als Idee für sich ist, 2. seine Objektivität oder Unmittelbarkeit die Erscheinung der äußerlichen Objektivität des Mechanismus, Chemismus und der äußerlichen Zweckmäßigkeit ist, deren negative Einheit und immanente innere Macht die Subjektivität des Lebens ist, welches hier noch nicht als Schönheit ist.« (Hegel, Vorlesungen über Logik und Metaphysik, Heidelberg 1817, zitiert nach Schneider, 128f)

Er versteht die Objektivität als Negation der Subjektivität, und erst wenn aus beiden der Schluss auf die Idee gezogen ist, gibt es für ihn die Schönheit. Sie bleibt für ihn wie bereits in der Anmerkung zur Daseinslogik ausgeführt gebunden an das Ideale.

Eine gelingende Mitteilung erfordert und zeigt dreierlei: Etwas, das mitteilbar ist; jemanden, der fähig ist, etwas mitzuteilen und einen anderen, der fähig ist, die Mitteilung aufzunehmen und schließlich eine gemeinsame Sphäre, innerhalb derer die Mitteilung erfolgt und sich ausbreitet.

Mit der von Hegel in diesem Zusammenhang ausdrücklich nicht mehr erwähnten Schönheit kommt etwas hinzu, das über die Mechanik hinausgeht und sie negiert. Damit ein Impuls übertragen werden kann, müssen die beteiligten Partikel Widerstand leisten können, andernfalls würde die Mitteilung spurlos durch sie hindurchgehen. Kommt es zur Impulsübertragung, erscheint das als ein Überwältigen des Widerstands, wodurch sich die übergeordneten Gesetze des jeweiligen Systems durchsetzen und seinen Elementen mitteilen. Mit jeder Mitteilung wird nicht nur eine bestimmte Botschaft oder ein Impuls weitergegeben, sondern das Element in den Gesetzen des Systems gehalten. Diese Einseitigkeit der Mitteilung des Systems an seine Elemente wird seit Einstein für die Physik infrage gestellt, wenn umgekehrt jedes Element durch seinen Zustand eine Mitteilung an das System gibt und dessen Gesamtzustand ändert. (Siehe hierzu bei Hegel den Begriff des Zentrums, der dieser Einsicht bereits nahe kommt.)

Wenn Hegel die Schönheit auf das Ideal beschränkt, sieht er nur die eine Richtung. Die Schönheit des Realen in seiner bedrängten und zu negierenden Lage kann umgekehrt zeigen, welcher Mitteilung die einzelnen Elemente untereinander und zur Veränderung des Systems im Ganzen fähig sind.

Für mich ist die Erzählung Der arme Spielmann von Grillparzer (1848) ein Beispiel, das zusammenfassend alle genannten Aspekte zeigt und vielleicht verstehen lässt, was über alles Genannte hinaus die  Macht  des Schönen ist: Die Armut als Zeichen einer bedrängten Realität, die sich dennoch in ihrer eigenen Schönheit zu gestalten weiß. Das Maß der Schönheit in der Kunst, wie Grillparzer diese Erzählung zu schreiben vermag. Die Kraft, von der sich der Spielmann allen Widrigkeiten zum Trotz getröstet und getragen sieht. Und die Mitteilung der Schönheit, dargestellt in der Selbstpräsentation und der unterschiedlichen Reaktionen darauf im Gedränge der Volksmenge sowie im Wohlwollen des Erzählers, der sich im armen Spielmann selbst zu sehen lernt.

Siglenverzeichnis

HW = Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Werke in 20 Bänden. Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845 neu ediert. Red. E. Moldenhauer und K. M. Michel. Frankfurt/M. 1969-1971; Link

Literaturhinweise

Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie, Frankfurt am Main 1973 [1970]; Link

Aristoteles: Poetik, übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann, Stuttgart 2003

Andreas Arndt: „Hegels Philosophie versagt vor dem Schönen”
in: Andreas Arndt, Günter Kruck, Jure Zovko (Hg.): Gebrochene Schönheit, Berlin 2014, S. 199-208

Alfred Baeumler: Ästhetik, Darmstadt 1972 [1934]

Byung-Chul Han: Hegel und die Macht, München 2005

Georg Wilhelm Friedrich Hegel: [Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus], vermutlich 1797; Link

Heraklit: Fragmente, griechisch-deutsch, übersetzt von Hans Zimmermann 2007; Link

Brigitte Hilmer: Scheinen des Begriffs. Hegels Logik der Kunst, Hamburg 1997

Brigitte Hilmer (Hilmer 2014): Die Wiederkehr des Naturschönen in der Philosophie des absoluten Geistes
in: Andreas Arndt, Günter Kruck, Jure Zovko (Hg.): Gebrochene Schönheit, Berlin 2014, S. 46-60

Helmut Schneider: Die Logizität des Schönen und der Kunst bei Hegel
in: Wolf-Dieter Schmid-Kowarzik, Heinz Eidam (Hg.): Anfänge bei Hegel, Kassel 2008, S. 109-130

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